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Vorstandsmitglied der FDP Hameln begeistert sich für islamfeindliche Facebook-Seite

Update:

Lauritz Grote hat sich mittlerweile von seinen Äußerungen distanziert und offenbar sein Engagement auf der Facebook-Seite zurückgezogen. Seine Stellungnahme zu der Angelegenheit ist unten in den Kommentaren zu finden (hier, hier und hier und hier und hier).

Mit Bestürzung hat die Piratenpartei Hameln festgestellt, dass sich das Hamelner FDP-Vorstandsmitglied Lauritz Grote in der islamfeindlichen Facebook-Gruppe „Keine dritte Moschee in Hameln“ engagiert.

Dort werden immer wieder extremistische Haltungen geäußert, die ein bedenkliches Gedankengut offenbaren. So werden beispielsweise Moslems mit Ratten verglichen, einer „Plage, mit der man auch schon Anno 1200 mit einem Flötenspieler fertig wurde“.

Grote selbst begrüßt eine Statusmeldung, dass man mittlerweile „in einen Bereich käme, dass sich ein Gründungstreffen lohne“ mit dem Kommentar „Hurra,wir wachschen schon 51 heimattreue Demokraten“ [sic].

Die Piratenpartei Hameln-Pyrmont verurteilt solcherlei Tendenzen aufs Schärfste und fordert die FDP Hameln auf, sich klar vom Engagement ihres Schriftführers zu distanzieren.

Gerade einer nach ihrem Selbstbild liberalen Partei wie der FDP sollte daran gelegen sein, die im Grundgesetz verankerte Religionsfreiheit zu respektieren und solchen Entwicklungen eine Absage zu erteilen.

Die Piratenpartei setzt sich für die Gleichberechtigung sämtlicher Religionen ein und richtet sich klar gegen jegliche Diskriminierung aufgrund von Religionszugehörigkeit. Sie fordert eine sachliche Auseinandersetzung ohne Vorurteile und sucht daher den Dialog mit den örtlichen Moscheen.

Screenshots vom 17.04.2011, 21:28 Uhr:

27 Kommentare zu “Vorstandsmitglied der FDP Hameln begeistert sich für islamfeindliche Facebook-Seite

  1. Hallihallo,

    war es nicht die PP, die für Meinungsfreiheit und gegen Zensurtendenzen antrat? Bestürzung über Meinungsäußerung ist „Zensursular“ auf piratisch. So wird das nichts mit euch. Viel Spaß dabei, diesen Beitrag zu zensieren.

  2. Torben Friedrich

    Lieber Hermann,
    Meinungsfreiheit ist eines der höchste Güter die wir in unserer Gesellschaft haben, daher gilt es auch diese zu erhalten und in einer gepflegten Umgangsform zu nutzen.
    Dieser Beitrag zeigt auch keine Tendenz, Meinung zensieren zu wollen, sondern sie durch die Meinung der Piratenpartei Hameln zu ergänzen und die klar definierte Position der FDP zu bewahren. Deine Meinung ist anonym, den Umständen entsprechend „gepflegt“ und eine klare Positionierung. Die Meinung des Herrn Grote als Vorstandsmitglied der FDP ist auch eine klare Positionierung, sicher jedoch nicht in den Augen der FDP Hameln und deren Wählerinnen und Wähler. Daher fordert dieser Beitrag auch nur eine Distanzierung, die entweder erfolgt, oder die Positionierung der FDP in Hameln-Pyrmont aufzeigt.

    Nicht mehr und nicht weniger wünschen wir in Hameln:
    Eine klare, transparente und offene Positionierung der Parteien zu den Anliegen der Bürgerinnen und Bürger

  3. Ich glaube die Piraten haben die komplette Diskussion bzw. die Kommentare mancher User missverstanden. Die extremistischen Äußerungen in der Gruppe habe ich selbst schon kritisiert, das muss hier nicht auch noch getan werden um Wähler für sich zu gewinnen. Für das Thema war die Facebook Gruppe gedacht und es sollte sich nicht wie ein Lauffeuer ausbreiten oder ausgenutzt werden um die ein oder andere Äußerung eines Parteimitglieds als Vortreil zu nutzen.

  4. @Hermann:
    Was hat denn das Eine mit dem Anderen zu tun? Ich muss der Piratenpartei recht geben, was hier Herr Grote schreibt geht nicht. Und das ist für mich als, normalerweise, FDP Symphatisant ein unfassbarer Zustand!

    Und nur weil Du, Hermann, ein alt eingesessener CDU Wähler bist und das politische Parkett kennt ist es ein Trauerspiel zu sehen wie Du das Statement der Piratenpartei nutzt um ihnen das Wort im Munde umzudrehen und versuchst in ein schlechtes Licht zu rücken.

    Ich für meinen Teil wäre wohl schon längst ein ‚Piraten-Wähler‘ wenn es nicht einige Ansichten der Partei gebe, die ich nicht Teile. Aber ich beobachte sie mit wohlwollen. Sie bringen Pepp, Farbe und politisches Umdenken in die von Deiner Generation verbrauchten, durchgekauten deutschen Politik. Aus Deinen Worten spricht die Angst, die Angst das Ruder an eine azfgeschlossene und junge Gesellschafft zu verlieren.

    Sören

  5. @Hermann: Selbstverständlich hat Lauritz Grote das Recht, eine solche Meinung zu vertreten. Nur ist ist so, dass wir das Recht haben, diese Meinung total daneben zu finden. Und wie du siehst, zensieren wir überhaupt nichts, ganz im Gegenteil: Wir zeigen doch extra allen Leuten, was Herr Grote von sich gibt, damit sich jeder selbst ein Bild machen kann.

    @Bastian: Herr Grote ist kein einfaches Parteimitglied, sondern gewählter Inhaber eines FDP-Vorstandsamtes. Insofern muss sich der FDP-Vorstand schon fragen lassen, ob er hinter den Aussagen seines Schriftführers steht. Dass sich so etwas wie ein Lauffeuer ausbreiten kann, liegt aber nunmal in der Natur der Sache, wenn man sich öffentlich auf einer Social-Media-Seite äußert.
    Zur Meinungsfreiheit gehört aber auch, selbst entscheiden zu können, an welcher Stelle man sich zu einem Sachverhalt zu Wort meldet. Wir haben uns dafür entschieden, es hier zu tun.

  6. Torben Friedrich

    Lieber Bastian, deine Aussage wird dann wohl in der erwähnten Gruppe folgende sein: „naja so würd ich das jetzt ganz ehrlich nicht sagen…wenn man sich hierzu in der Lage fühlt, kluge beiträge zu geben ist das wunderbar. Aber solche rassistischen Dinge sind unnötig und werden mit gewisser Zeit auch einfach hinterwäldlerisch. Trotzdem brauchen wir echt nicht noch ne Moschee hier.“

    Dies trifft das Kernanliegen der Piratenpartei Hameln doch in dieser Situation fast perfekt, lässt man die Aussage „Trotzdem brauchen wir echt nicht noch ne Moschee hier“ mal aussen vor.

    Sich mit einer solchen Gruppe zu identifizieren, ohne fundiertes Wissen oder notwendige Grundlagen zu besitzen, ist vielleicht für Privatpersonen noch vertretbar, für ein Vorstandsmitglied einer demokratischen Partei mit Verantwortung für alle Bürgerinnen und Bürger jedoch absolut nicht tragbar.

    Ich selber kommentiere diesen Beitrag als Mitglied und Kandidat der Piratenpartei, bin mir meiner daraus resultierenden Öffentlichkeit bewusst und muss meine Äußerungen im öffentlichen Raum auch rechtfertigen, falls sie gegen die Grundlagen meiner Partei verstoßen. Ich ziehe jedoch keine voreiligen Schlüsse, sondern versuche mir erst das notwendige Wissen anzueignen, um mir eine Meinung bilden zu können. Dies kann ich – und ich denke auch in dieser Situation im Namen der Piratenpartei Hameln-Pyrmont sprechen zu können – in dieser Frage nicht bis ins letzte Detail. Wir wissen nur, dass solche Aussagen und „Gefällt mir“-Ankündigungen nicht dazu beitragen, einen vernünftigen Entscheidungsprozess zu ermöglichen, sondern für die Gemeinschaft schädlich sind.

    Daher sucht die Piratenpartei Hameln auch den Dialog mit Vertretern betroffener Personengruppen um sich erst eine Meinung bilden zu können, um dann rational und im Sinne der Interesse aller Bürger/innen sprechen zu können.

    Der Januskopf der aus dieser Pressemitteilung heraus entsteht ist uns durchaus bewusst und deine Kritik „damit Wahlkampf zu betreiben“ scheint gerechtfertigt, doch es wiederspricht sich nicht:

    – Wir zeigen auf, wie andere Vertreter mit Themen umgehen
    – Wir weisen darauf hin, dass wir so einen Umgang nicht tolerieren
    – Wir nutzen unsere Möglichkeiten, Themen vernünftiger zu bearbeiten
    – Wir positionieren uns erst, wenn wir objektiv vergleichen konnten

    Jeder ist gerne dazu eingeladen uns seine Meinung dazu mitzuteilen, solange diese auf Vernunft, Argumenten und konstruktiver Dialogbereitschaft basieren und nicht auf Angst, Xenophobie und purer Demagogie beruhen.

    Beteilige dich am Dialog, zeig uns mit Argumenten, warum „wir echt nicht noch ne Moschee hier“ brauchen und hör dir mit uns die Gegenargumente der anderen Personen an und entscheide dann gemeinsam mit uns, was für die Interessen aller Hamelner richtig und wichtig ist.

    Ich würde mich über deine fundierte Meinung, vielleicht auch deiner Ängste und Sorgen an unserem wöchentlichen Stammtisch (jeden Donnerstag in der Sumpfblume) freuen.

    Beste Grüße
    Torben

  7. Ismihan Masaad

    An solchen Menschen merkt nur Unverständnis gegenüber fremden Wünschen.
    Hinterfragt jemand katholische Kirchen und evangelische Kirchen? Braucht man davon soviele? Vielleicht soll die Moschee ja für Schiiten, Charidschiten, Sufisten oder Aleviten sein? Vielliecht wird dort in arabisch, in den Anderen in nationalen Sprachen wie türkisch oder libanesisch gelehrt? Ich komme nicht aus Hammeln freue mich das aber anscheinend noch wo nachgedacht wird und nicht diese Hetze noch nicht überall zu hören ist. „Leben und leben lassen“

    Çok çok teşekkür ederim!
    Ismi

  8. Alexander

    Finde es schade, dass eine Partei wie die Piraten die privaten(!) Facebookprofile von Mitgliedern anderer Parteien nach Skandalen durchforstet. Ich hatte gehofft, dass diese junge Partei sich von solchen politischen Schlammschlachten fernhält.
    Die Formulierung „Dort werden immer wieder extremistische Haltungen geäußert, die ein bedenkliches Gedankengut offenbaren.“ trifft den Kern der Angelegenheit nicht, weil diese „Haltungen“ nur von Gruppenmitgliedern einer offenen Gruppestammen, zu der jeder Facebookuser Zutritt hat. Sie sagen also nichts über die Ziele des Gruppengründers und des „Parteivorstands“ aus.
    Liberal sein bedeutet auch Pluralismus innerhalb der Partei zulassen. Dass die Piraten eine Distanzierung fordern, halte ich daher (ganz abgesehen davon, dass mir schleierhaft ist, wieso sie dazu in der Position sein sollten) für unsinnig. Herr Grote hat sich weder von dem Boden des Grundgesetzes noch von der FDP entfernt.
    Und an den Herren Masaad: der Blick über den Tellerrand zeigt, dass in vielen Ländern die Kirchen durchaus hinterfragt werden. Informieren Sie sich doch mal, wie man es in der Türkei mit dem Motto „Leben und leben lassen“ hielt. Ihre Argumentation geht an dem Problem vorbei.

  9. @Alexander: Sie widersprechen sich leider selbst.

    Der Verlauf war nämlich mitnichten so, dass wir private Facebookprofile durchforstet hätten. Wie Sie selbst schreiben, handelt es sich um eine offene Gruppe. Diese haben wir durch Zufall gefunden, da sie „Hameln“ im Namen trägt. Dass sich Herr Grote dort engagiert, war also keineswegs privat, sondern durchaus öffentlich.

    Ich bin der Auffassung, dass grundsätzlich JEDER das Recht hat, von politischen Parteien zu fordern, was immer er möchte. Insofern ist auch jeder in der Position, von der FDP Hameln ein Statement zu den Aktivitäten des Herrn Grote einzufordern. Wenn Herr Grote in seinen Äußerungen mit der FDP auf einer Linie ist, dürfte es für die FDP ja erst Recht kein Problem sein, auch dazu zu stehen.

    Und selbstverständlich ist es relevant, in welchen Kreisen man sich bewegt und welche Äußerungen man sich mit einem Klick auf den „Gefällt mir“-Button zu eigen macht.

    Ob in der Türkei Kirchen mit Toleranz begegnet wird, ist mir persönlich erstmal ziemlich egal, denn mich interessiert viel mehr, in was für einer Gesellschaft WIR leben möchten. Und das ist in meinem Fall eine weltoffene.

    Abschließend bitte ich um ein Gedankenexperiment: Lesen Sie sich einfach die Postings auf der genannten Facebook-Seite noch mal durch und ersetzen Sie dabei einfach mal das Wort „Moslem“ durch „Jude“ und „Moschee“ durch „Synagoge“. Sie werden erstaunt sein.

  10. Constantin Grosch

    Lieber Alexander!

    Die Facebook-Seite „Keine Dritte Moschee in Hameln“ ist öffentlich zugänglich. Wer dort etwas schreibt muss sich bewusst sein, dass dies auch von anderen Personen gelesen werden kann. Hier wurde nichts von privaten Facebookprofilen veröffentlicht. Aber ein guter Hinweis, dass sich die FDP dahingehend vielleicht informieren sollte.
    Wer der Gruppengründer ist, wissen wir nicht. Wer aber im Vorstand einer Partei ist bzw. ein politisches Amt bekleidet, muss davon ausgehen, dass Äußerungen natürlich auch im Kontext mit dieser Partei gesehen werden. Im Übrigen sagen wir ja ausdrücklich das dies nicht die Meinung der FDP sein muss, sondern ganz im Gegenteil:

    ,,Die Freiheit, einen religiösen Glauben persönlich zu leben und öffentlich zu bekennen oder dies nicht zu tun, gehört zu den Grundsätzen der Liberalen.“

    Das Lauritz Grote seine eigenen Kommentare auf dieser Seite entfernt hat, unterstreicht zudem, dass diese Kommentare ein schlechtes Licht auf Ihn oder die Partei werfen (denn warum sollte er sie sonst löschen?), oder er sich nach dem Wind richtet. Als (Jung-)Politiker sollte man auch zu seinen Aussagen und Meinungen stehen. Sollte man dann aber merken, dass diese falsch sind, so kann man sie vernünftig und begründet revidieren, was wir in diesem Fall sehr begrüßen würden.

  11. LOL. Der Herr Grote hat seine Kommentare auf der Seite gelöscht!

  12. Lauritz Grote

    Meine sehr geehrten Damen und Herren,
    liebe Piraten,

    nun möchte ich als betroffene Person zu Ihren Äußerung bzw. meinen Äußerung Stellung nehmen und ein paar Dinge klarstellen.

    Ich hatte nie Absicht die schützenswerte Religionsfreiheit mit all ihren Rechten einzuschränken oder zu verhindern.
    Ich bin ein Libraler mit Herz und Seele sowie mit Verstand,deshalb unterstütze ich Meinungsvielfalt,das Bestreben des Einzelnen nach Selbsterfüllung,Pressefreiheit,Religionsfreiheit und Toleranz.
    Als ich als Privatperson diesem Netzwerk beitrat ,war ich mir nicht im Klaren wer alles diesem Netzwerk(z.B H. v.Schulenburg).
    Zu etwaigige diskriminierenden Äußerung kann ich nur scharf zurückweisen wie von Herrn v. Schulenburg.
    Es war nie mein Bestreben den Bau einer 3. Moschee zu verhindern.
    Obwohl ich mich von Äußerungen meinersteits auch distanziere und sie als nicht förderlich im Nachhinein zurück weise.
    Es war mir wichtig,wenn so ein Projekt in einer Stadt realisiert wird,dass die Bürgerinnen und Bürger da eingebunden werden müssen bzw. dass eine Abstimmung stattfindet.Dies ist der Grund,warum ich geschrieben habe,dass ich dabei wäre,wenn eine BI gegründet wird.Um den Prozess genau zu verfolgen und das Gespräch mit beiden Seiten zu suchen.

    Zum Schluss erlaubt mir bitte ein paar persönliche Anmerkung zu machen.
    Ich finde es suboptimal, dass der Piratenverband über meine Person hinweg Politik macht. Ich will gar nicht wissen von welcher Person diese Informatioen stammen,nur ich halte es bedenklich sowas sofort zum Angriff auf meine Person zu nehmen.Man hätte sich vorweg sich mal informieren können über meine Haltung und mich nicht gleich als islamfeindlich oder sogar fremdenfeindlich hin zu stellen.
    Bitte euch recht herzlich meine hier getätigt Stellungnahme zu beachten und einzubeziehen.

    Mit freudlichen Grüßen
    L.Grote

  13. Lauritz Grote

    Außerdem bin ich nicht weiter gewillt diesen Beitrag in diesen From zu dulden.

  14. Lauritz Grote

    Außerdem bin ich nicht weiter gewillt diesen Beitrag in diesen Form zu dulden,wenn meine Argumente nicht einbezogen werden oder sie ein neues geschrieben wird.

  15. Traurig das man hier die Demokratie mit Füßen tritt. Andere Meinungen, die sich lediglich auf bauliche Maßnahmen und nicht die Praktizierung des Glaubens beziehen werden als radikal hingestellt.

    Mit dieser modernen Hexenjagd zeigen die Piraten ein weiteres mal ihr undemokratisches Gesicht und disqualifizieren sich jeder sachlichen Diskussion. Traurig!

  16. @Lauritz Grote: Leider lässt sich ihr Beitrag nicht sinnvoll lesen. Fehlt hier die Hälfte oder haben Sie Probleme mit unserer Muttersprache? „Außerdem bin ich nicht weiter gewillt diesen Beitrag in diesen Form zu dulden,wenn meine Argumente nicht einbezogen werden oder sie ein neues geschrieben wird.“ – was wollen Sie dem Leser sagen?

  17. Ich finde die Gruppe zwar auch nicht toll, trotzdem herrscht hier purer Populismus. Kritiken an Bauvorhaben werden als islamfeindlich betitelt. Und wenn jemand was gegen den Neubau eines Theaters hat, weil es sein Haus überragt und der Schatten alle Pflanzen in seinem Garten sterben lassen würde? Wäre dieser Mann dann kulturfeindlich?

  18. Gerd Rundig

    Wenn sich die Herrschaften der PP die Mühe gemacht hätten die Info-Seite der „Keine Dritte Moschee in Hameln“ Gruppe zu lesen, dann wüssten sie auch das wir nichts gegen Moslems haben. Wir distanzieren uns von jeglichen rassistischen Aussagen die auf dieser Seite von Dritten gemacht wurden. Wir wollen halt nur keine weitere Moschee in inserer Nachbarschaft haben.
    Des weiteren möchten wir nicht das mit unserem Anliegen hier Wahlkampf gemacht wird. Wir sind keine Partei sondern nur einfache Bürger die keinen 3 stöckigen Sakralbau in der Nachbarschaft wollen.

  19. @Gerd Rundig: Seltsamerweise distanzieren Sie sich erst jetzt und auch nur hier von den rassistischen Aussagen, da Ihre Facebook-Seite eine erhöhte Aufmerksamkeit erfährt.

    Die von uns zitierte „Flötenspieler“-Aussage steht übrigens von Ihnen unwidersprochen zu diesem Zeitpunkt immer noch auf Ihrer Seite.

    Ihre Distanzierung erscheint daher wenig glaubwürdig.

  20. Gerd Rundig

    Freut mich aber das Sie unsere Seite so aufmerksam verfolgen.

  21. Lauritz Grote

    Hallo ich muss mich für meine Rechtsschreibfehler entschuldigen.
    Ich habe ihn überarbeitet und stelle ihn in der neuen Form auch rein.

  22. Lauritz Grote

    Meine sehr geehrten Damen und Herren,
    liebe Piraten,

    nun möchte ich als betroffene Person zu Ihren Äußerungen bzw. meinen Äußerungen Stellung nehmen und ein paar Dinge klarstellen.

    Ich hatte nie Absicht die schützenswerte Religionsfreiheit mit all ihren Rechten einzuschränken oder zu verhindern.
    Ich bin ein Libraler mit Herz und Seele sowie mit Verstand,deshalb unterstütze ich Meinungsvielfalt,das Bestreben des Einzelnen nach Selbsterfüllung,Pressefreiheit,Religionsfreiheit und Toleranz.
    Als ich als Privatperson diesem Netzwerk beitrat ,war ich mir nicht im Klaren darüber wer alles diesem Netzwerk(z.B H. v.Schulenburg)angehört.
    Zu etwaigige diskriminierenden Äußerungen kann ich nur scharf zurückweisen wie diese von Herrn v. Schulenburg und seinen obszönen Vergleichen.
    Es war nie mein Bestreben den Bau einer 3. Moschee zu verhindern.
    Ich distanziere mich von Äußerungen meinersteits und weise diese als nicht förderlich zurück. Es war mir wichtig,wenn so ein Projekt in einer Stadt realisiert wird,dass die Bürgerinnen und Bürger da eingebunden werden bzw. dass eine Abstimmung stattfindet.Dies ist der Grund,warum ich geschrieben habe,dass ich dabei wäre,wenn eine BI gegründet wird.Um den Prozess genau zu verfolgen und das Gespräch mit beiden Seiten zu suchen.

    Zum Schluss erlaubt mir bitte ein paar persönliche Anmerkungen zu machen.
    Ich finde es suboptimal, dass der Piratenverband über meine Person hinweg Politik macht. Ich will gar nicht wissen von welcher Person diese Informatioen stammen,nur ich halte es bedenklich sowas sofort zum Angriff auf meine Person zu nehmen.Man hätte sich vorweg sich mal informieren können über meine Haltung und mich nicht gleich als islamfeindlich oder sogar fremdenfeindlich zu bezeichnen.
    Ich bitte euch recht herzlich meine hier getätigte Stellungnahme zu beachten und einzubeziehen.

    Mit freudlichen Grüßen
    L.Grote

  23. S.Dohmeyer

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich danke Ihnen für ihr politisches Engagement an einer der wichtigsten Baustellen unserer Gesellschaft: Mehr Toleranz.

    Zum ersten Kabinett unter Helmut Schmidt bin ich FDP-Wähler wegen Politikern wie Hans-Dietrich Genscher geworden, die der Großteil von Ihnen wohl nur aus Geschichtsbüchern kennt. Ich habe die mir gezeigten Werte schätzen und lieben gelernt und seit dem dritten Kabinett bin ich Mitglied der FDP.

    Ich konnte nicht ahnen, daß bereits nach dieser liberalen Ära die FDP immer mehr an Profil ihrer eigentlichen Kernanliegen verlieren wird. Ich wollte nicht wahrhaben, daß die FDP unter Kohl zu einen Anhänger eines wertekonservativen Weltbildes wird.

    Doch nun, nach Merkel, Westerwelle und der hier, wie auch auf bundespolitischer Ebene gezeigten Nachfolge-Generation, kann & darf man die FDP nicht mehr wählen. Man muß sich gar schämen, einer solchen Vereinigung anzugehören.

    Lieber Herr Grote,
    Sie scheinen jung & unerfahren zu sein. Dies sollen ja laut DEWEZET und Ihres Kollegen Herrn Kuhlmann die Hauptargumente sein. Nehmen sie sich diesen Fauxpas nicht zu Herzen und hören Sie meinen Rat:

    Bleiben Sie in der FDP, Ihre hier gezeigten Werte passen momentan besser zum gesamten Trümmerhaufen als Sie glauben mögen. Oder orientieren Sie sich bereits jetzt neu, bevor Sie wie ich den selben Fehler machen und Ihre gesamte Jugend auf das falsche Pferd setzen. Es gibt auch für Sie die richtigen Alternativen und ich bin der Überzeugung, daß Sie sich derer bewusst sind. Man will es halt nur in der jugendlichen Begeisterung nicht wahr haben.

    Ich wollte eine Bürgerpartei, die liberale und weltoffene Werte fordert.
    Ich habe mich getäuscht.
    Momentan scheinen Sie also noch richtig zu liegen.
    Ich wünschte mir Sie würden sich auch täuschen.

    Schade, daß es die Piratenpartei nicht schon früher gegeben hat.

  24. Markus Götz

    Lieber Laurenz Grote,

    Ihr jugendlicher Leichtsinn mag ja einiges Verzeihen, schliesst aber nicht aus, sich VORHER zu informieren, mit wem man es zu tun hat.

    Wer solche statements in einem social network abgibt, darf sich nicht wundern einen Bummerang geworfen zu haben.

    Wenn Sie auch eine Abstimmung, zu einem recht populistischen Thema, durch die Bürger fordern, sollten Sie und Ihre FDP doch erst einmal Basisdemokratie vorleben. Die Chance haben sie bei Fußgängerzone, Ortsräten etc. wohl gründlich verspielt.

  25. Stefan Jörn

    Lieber Laurenz Grote
    nach Gesprächen mit sehr vielen Hamelern habe ich den Eindruck gewonnen, dass mind. 80% der Bevölkerung eine weitere Moschee ablehnen und einfach Angst vor dem Islam haben.

    Als Bauwerk hat das Minarett die Funktion sowohl des Signalturms für die Gläubigen als auch des Wachtturms über die Gläubigen. Einige deuten das Minarett auch als Siegeszeichen. Das Minarett bringt einen religiös politischen Machtanspruch zum Ausdruck: «Hier sind wir, von hier weichen wir nicht!»

    Das Minarett steht somit im Dienst eines Anspruchs, der Toleranz grundsätzlich nicht kennt, der die Welt in Gläubige (die Muslime) und Ungläubige (alle anderen) trennt. Das Minarett ist damit Symbol eines religiös politischen Machtanspruchs, der von Glaubensfreiheit grundsätzlich nichts wissen will Muslime dürfen in Deutschland Moscheen und Minarette bauen, sogar den Muezzin zum Gebet rufen lassen und vieles mehr. All das verherrlicht die Herrschaft Allahs, nicht nur die jenseitige, sondern auch die diesseitige; denn der Islam ist nicht nur Glaube, sondern für den Gläubigen auch Recht. Das höchste Gesetz ist die in dem Koran und der koranischen Tradition gründende Scharia, die, von Allah für die ganze Menschheit herabgesandt, von Muslimen nicht missachtet werden darf. Jede Politik muss mit diesem Gesetz Gottes übereinstimmen.

    Das islamische Gemeinwesen ist ein Gottesstaat. Moscheen, Minarette und Muezzin aber auch die Kleidung vieler Musliminnen rufen nach der Islamisierung der Lebensverhältnisse, sind darum bemüht, Deutschland als ein Haus des Vertrages in ein Haus des Islam umzuwandeln.
    Diese Islamisierung wird wegen einer Religionsfreiheit nicht nur von Bund und Ländern hingenommen, sondern von weiten Teilen der Gesellschaft, vor allem von Kirchen, Medien und Parteien, eifrig gefördert; denn Deutschland will als Hort der Menschenrechte der Welt ein Vorbild sein. Eine derart weitgehende Religionsfreiheit gibt es aber weder als Menschenrecht noch als Grundrecht. Das Grundgesetz kennt kein Grundrecht der Religionsfreiheit, sondern in Art. 4 Abs. 1 und 2 GG drei allgemeine Religionsgrundrechte, die Freiheit des Glaubens, die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses und die Gewährleistung der ungestörten Religionsausübung.

    Aber Religionen dürfen auf das politische Leben keinen Einfluss gewinnen. Mehr als ihre Duldung, die Toleranz des Staates und der Bürger, können sie nicht beanspruchen.
    Der Islam ist mit der freiheitlichen demokratischen Grundordnung unvereinbar. Er verlangt nach dem Gottesstaat. Jede Herrschaft von Menschen über Menschen ist durch Allah befohlen. Demokratie, Gewaltenteilung, Opposition sind dem Islam wesensfremd. Die Menschenrechte stehen in der islamischen Gemeinschaft unter dem Vorbehalt der Scharia. Der Koran und die koranische Tradition und damit auch die Scharia mit den Hudud-Strafen (Steinigen, Köpfen, Amputieren, Auspeitschen) sind das höchste Gesetz. Der Islam akzeptiert, abgesehen vom Übertritt zum Islam, die Religionsfreiheit nicht. Apostasie wird schwer, auch mit dem Tode, bestraft. Freiheit besteht im koranischen Leben. Männer und Frauen haben nicht die gleichen Rechte usw.

    Sehr geehrter Herr Grote, da Sie noch sehr jung sind, kann ich Sie nur bitten, Ihre FDP Zugehörigkeit zu überdenken. Auch ich bin ein ehemaliger FDP-Wähler. Aber was sich diese Partei in den letzten Jahren geleistet hat, ist uns allen bekannt. Auch der Ortsverband Hameln ist auch Gründen der politischen Korrektheit bestrebt, ja nicht unangenehm aufzufallen und die Meinung der Bevölkerung auszusprechen.

    Ich habe meine neue politische Heimat in der Bürgerrechtspartei für mehr Freiheit und Demokratie DIE FREIHEIT gefunden. Diese Partei steht für mehr direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild, für die Bewahrung unserer Kultur und Werte, gegen den zunehmenden Einfluss des politischen Islam.

    Wir treten erstmalig im September in Berlin zur Wahl an und der Landesverband Niedersachsen wird im Juni gegründet. Weitere Infos unter http://www.dierfreiheit.org

    Stefan Jörn

  26. @Stefan Jörn: Na, euch islamophoben Schissern muss es ja auch dreckig gehen, was?

    Wo hast du denn mit den vielen „Hamelern“ (es heißt übrigens „HamelNer“) gesprochen? Abends an der Tanke? Im Nazikino? Oder habt ihr bei euch im kleinen Kreis Führers Geburtstag gefeiert?

    Ein Minarett „deuten manche als Siegeszeichen“? Wer sind denn „manche“? Die gelben Engel oder was? Und als was deuten die dann einen Kirchturm?

    Welche Rechte haben Frauen eigentlich in der katholischen Kirche?

    Das, was du da von dir gibst, indem du Moslems mit Islamisten gleichsetzt, ist in etwa so, wie das Christentum auf die Kreuzzüge zu reduzieren. Verallgemeinernd und von irgendeiner irrationalen Angst geprägt, die bösen Moslems könnten uns unser Schnitzel verbieten.

    Dass ihr dabei so peinlich seid, einen offensichtlich politisch völlig ungefestigten 17jährigen zu hofieren, ist da nur konsequent und zeigt, dass ihr in euren Methoden auf einer Linie mit der NPD agiert. Die nehmen auch jeden, Hauptsache, er kriegt den rechten Arm hoch. (Was ich Herrn Grote damit jedoch nicht unterstellen wollte.)

    Dass du aber noch dazu zu blöd bist, die URL eures Deppenvereines richtig zu buchstabieren, passt dabei allerdings astrein ins Bild.

  27. Das unsinniges Diskutiert..:(

    Halmen eine Stadt die aus stirbt eine Stadt wo man Geld in leer Fußgängerzone rein steckt dafür die Jugend weiter verblödet weil für Schulen/ Bildung ist doch kein Geld da. Will sonst zukünftig die bürger ausnehmen ?? ES ist mit Vorsatz das Gesellschaft dümmer und dümmer gehalten wird. 3Welt wir kommen ^^

    Stadtwerke die wie eine Mafia Hameln Bürger nötigt. Jeder 5 zahlt so viel wie er Miete zahlt das ist Hameln, jeder 4 hat Automat drin ^^jeder 10 hat kein Strom. Bügermeisterin die man auf Stadtfesten seiht und laber labber labber labber die nix anderes außer Konzerne die Macht zu geben, Methoden zu nutzen die völlig daneben sind teilweise sogar Rechtswiederig das ist Hameln 🙂

    Jedes öffentlich Gebäude sind renoviert oder neu 🙂 Der Rest der Stadt verkommt, Straßen, Häuser, Spielplätze u.s.w

    Arbeitslose werden 80% Maßnahmen gesteckt um sie aus Statistik heraus fallen. Hameln voll drauf das immer die gleichen die Stadt herunter wirtschaften.
    Menschenverachten Vorgänge beim Ämter ist Hameln auch für berühmt für eine Presse die mit Polizei und Stadt unter einer Decke stecken. Fehler werden vertuscht Bürger die sich wehren werden von Presse und Stadt ausgeschlossen.

    Das nennt in Hameln Meinnungsfreiheit. In dieser Stadt muss sich was ändern weil so falsch ist wie unsere Bundesregierung.
    1% geht besser 99% am leiden das ist NORMAL. WEG mit allen Parten nur Bürgerparteien die wissen was für Ihre Stadt das Beste ist.

    Genug ausgekotzt XD

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